
Am Dienstag statteten wir der Uni und dem "Oficina de relaciones internationales" einen Besuch ab, um gleich die Räumlichkeiten zu begutachten, wo diese Woche der Sprachkurs stattfindet und sonst eventuell ein paar nützliche Infos über das Unileben zu ergattern. Verlassen haben wir schließlich den Campus nicht viel gescheiter, dafür mit diesen hübschen Erasmus-Leibchen. Ausserdem hatte ich noch alle Hände voll zu tun, die leicht bekleideten Damen vor einer Anzeige wegen Exhibitionismus zu bewahren.
Da ich weiß, dass sich unter meinen Lesern zumindest ein Elecktrischn Tecknischn befindet, hier ein Vorschlag, wie man wirklich Hochspannungsleitungen baut.Am nächsten Foto sieht man neben dem bereits bekannten, eine neues Gesicht: Wir trafen uns mit Ana, die letztes Jahr Incoming bei uns war, zum Fortgehen. In der folgenden Nacht haben wir mit ihrer Hilfe wichtige Kontakte mit Spaniern geknüpft, die ich zu meiner Überraschung recht gut verstand, was laut Moncho (der Papa) anscheinend daran liegt, dass ihre Sprache eine sehr primitive ist. Also zu früh gefreut, aber irgendwann versteh ich auch die gehobene Sprache.
Am Samstag sind wir mit unseren Padres in die Piratenbar gegangen. (Fotos dazu gibt's im Fotoalbum) Es war ein vom Karneval geprägter Abend mit diesen kleinen Kabarettstücken, die in Reimen vorgetragen werden. Wenn ich auch nicht viel verstanden habe, der Anblick allein ist schon sehenswert.
So wie anscheinend jeder von meinen Kollegen konnten auch wir nicht umhin, mit österreichischer Küche zu brillieren. Wie sicher viele schon bemerkt haben, ist es im Ausland nicht leicht, die notwendigen Zutaten für scheinbar simple Gerichte zu bekommen. Das Rindsgulasch gelang dann schließlich ganz gut, aber auf die Nachspeise (Kaiserschmarrn) mussten wir mangels Vanillezucker bis dato verzichten.



